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Verein zur Förderung seelisch-geistiger und natürlicher Lebensgrundlagen e.V., Österreich |
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Gottvertrauen, das ist alles... |


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Bruno Gröning sah seine Aufgabe darin, die Menschen wieder zu Gott zurückzuführen. Dazu gab er nicht nur allgemeine Belehrungen, sondern ganz konkrete Hinweise, was dazu alles zu beachten, zu tun und zu unterlassen ist. Denn es kommt auf den Menschen selbst an! Gott in seiner unendlichen Liebe will uns dabei helfen; will, dass wir zu ihm als unseren Ausgangspunkt zurückfinden. Das Erforderliche umsetzen müssen wir aber selbst. Dazu bedarf es eines entsprechenden Wissens, nicht nur theoretischer Art, sondern ganz konkreter Natur. Und in beiderlei Hinsicht hat Bruno Gröning unendlich wertvolle Belehrungen gegeben, wie sie anderswo nirgends so umfassend und klar formuliert zu finden sind. Das mag anmaßend klingen. Aber wer sich wie die Unterzeichneten- beide so genannte Zeitzeugen - bereits ein halbes Jahrhundert lang mit geistigen und religiösen Fragen befasst und sich dabei keineswegs auf Gröning als Wissensquelle beschränkt hat; auch nicht nur auf christliche Quellen, sondern ohne vorgegebene Begrenzungen und Dogmen für neue Erkenntnisse und Wahrheiten offen war und ist, wo immer sich solche finden, glaubt, Vorstehendes ohne Übertreibung sagen zu können. Eine wesentliche Hilfe auf dem geistigen Weg ist, dass man nicht leichtgläubig sein, sondern sich von allem überzeugen soll. „Sie brauchen mir nicht zu glauben und Sie sollen es auch nicht. Aber überzeugen Sie sich von der Wahrheit meiner Worte und handeln Sie danach!“ Was die praktische Umsetzung der Lehre betrifft, so können wir dank unseres Körpers, der ein Geschenk Gottes und unser Werkzeug im irdischen Leben ist, entsprechende Erfahrungen sammeln, welche die Richtigkeit und Unrichtigkeit einer Belehrung aufzeigen. Und bezüglich Belehrungen allgemeiner geistiger Natur haben wir mit dem von Bruno Gröning vermittelten Wissen ein festes Fundament an der Hand, dessen Richtigkeit sich immer wieder beim Studium anderer Quellen bestätigt. Dies vorausgeschickt, seien aus der Fülle der uns von unserem Lehrmeister vermittelten Lebensweisheiten einige wenige besonders Wichtige herausgegriffen: Ganz wesentlich ist die Aussage, dass der Geist das Bestimmende ist, der Geist die Materie bestimmt. Weiters, dass die Macht des Geistes unendlich groß ist. Es ist kein Märchen, wenn Jesus - und vor sowie nach ihm viele Weise bzw. Meister – erklärt haben: „ Das was ich kann, könnt auch ihr und noch viel mehr“. Alles ist in uns angelegt, sind wir doch – nicht auf den materiellen Körper bezogen, sondern in Bezug auf geistige Fähigkeiten – von Gott als sein Ebenbild geschaffen und entsprechen ausgestattet worden. Zur Entfaltung bringen müssen wir es selbst, was ein langer, ein Erdenleben übersteigender Weg ist und nur stufenweise umgesetzt werden kann. Dass es aber möglich ist, zeigten und beweisen immer wieder geistig weit fortgeschrittene Persönlichkeiten. Besonders wichtig ist weiters Gottverbundenheit. Wer sich wirklich bemüht, einigermaßen den göttlichen Gesetzen zu entsprechen und frei von bösen Gedanken und Gefühlen ist, kann ohne Vermittlung anderer in Verbindung mit Gott treten, von ihm sowie seinen geistigen Helfern geführt und geleitet werden. Dabei auch entsprechende Hilfe erhalten. Auch das kann man immer wieder konkret erfahren. Bruno Gröning hatte immer wieder und nachdrücklichst betont, dass man mit dem Bösen nichts gemein haben dürfe. Mit jedem bösen Gedanken, umso mehr einer bösen Handlung unterbrechen wir die Verbindung zu Gott und kommen in den Einflussbereich seines bösen Widersachers. Unser Lehrmeister brachte diesbezüglich das Beispiel eines Radiosender: Auf welche Wellenlänge wir das Gerät einstellen, dessen Sendung erhalten wir. So ist es auch mit unseren Gedanken. Dazu einer der wichtigsten Lebensweisheiten: „Wie der Wille, so der Gedanke. Der Gedanke bewegt den Menschen zur Tat!“ Es wurde auch klar aufgezeigt, dass der Mensch selbst für alles verantwortlich ist. Mit seiner Vergangenheit bestimmte er seinen jetzigen Zustand wie auch das, was man jetzt will, denkt und tut, entscheidend für die eigene Zukunft ist. „Was Du säst, wirst Du ernten“. Eine allgemeine geistige Wahrheit, die von Gröning in Erinnerung gebracht wurde. Belehrt wurden wir von ihm auch dahingehend, dass „es nichts Neues ist, was ich Euch lehre, sondern Ihr Menschen von heute habt es nur vergessen.“ Als Geistwesen sind wir ja uralt und haben göttliches Wissen in uns, das durch unsere geistige Abwärtsentwicklung über viele Erdenleben hinweg weitgehend verschüttet wurde und nach und nach wieder erschlossen werden muss. Bruno Gröning brachte uns, genau genommen, auch keine eigene Lehre, geschweige denn eine neue Religion. Ganz im Gegenteil hat er uns ausdrücklich auf Jesus Christus und den Weg verwiesen, den Gott uns durch Christus gewiesen hat. Gröning hat uns nun diesen ohne Begrenzungen auf Dogmen oder menschliche Lehrmeinungen in Erinnerung gebracht und näher erläutert. Weiters hatte er tausendfach gezeigt, dass man durch Aufnahme göttlicher Kraft und richtige Einstellung seelisch-geistige sowie körperliche Ordnung - damit auch Gesundheit - erlangen kann. Denn letztlich – so seine Worte, die immer stärker auch durch die Wissenschaft eine Bestätigung erfahren – haben alle Krankheiten ( Gröning sprach von Unordnung) eine seelische Ursache. Und diese Möglichkeit, selbst zur Ordnung zu kommen, besteht selbstverständlich nach wie vor. Es ist handelt sich auch um kein Wunder, wenn plötzlich aus ärztlicher Sicht unverständliche Heilungen zustande kommen, sondern um das Wirken göttlicher Kräfte und natürlicher Gesetze. Dies sind nur einige wenige Beispiele aus einem Universum geistigen Wissens, das uns Bruno Gröning vermittelt hat. Sich dieses nach und nach anzueignen, danach zu handeln –er rief uns diesbezüglich zur Umkehr auf – und damit seelisch-geistig zu reifen, Gott wieder näher zu kommen, ist die wichtigsten Aufgabe in unserem Leben.
Alfred Hosp und Gustav Pernatsch |
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Die Lehre Bruno Grönings |